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<pre>Jetzt ist es passiert! RasenBallsport Leipzig musste seine erste Niederlage in der Bundesliga einstecken. Ausgerechnet beim Tabellenletzten in Ingolstadt kassierte der Aufsteiger mit 0:1 die erste Saisonpleite. Am Samstag soll gegen Hertha BSC wieder auf die Erfolgsspur gewechselt werden.  <p> Seit sich die Mannschaft im September innerhalb weniger Tage ihre bislang einzigen Auswärts-Dreier der Saison verschaffte (in Augsburg und Bremen), waren die acht weiterhin absolvierten Gastspiele dann gerade einmal noch für eine weitere Nullnummer beim VfL Wolfsburg gut.  <p>  Trotz des Beinahe-Siegtreffers in der Nachspielzeit schienen die Hausherren somit auch mit dem verbuchten Remis noch immer gut bedient zu sein, das die aktuelle Sieglos-Serie gleichwohl schon wieder auf quälend lange vier Spieltage verlängerte. <p> Dass diese Chance noch besteht, liegt daran, dass die Frankfurter am vergangenen Spieltag einen 3:0-Heimsieg gegen den Hamburger SV gefeiert haben. <p>  Werder konnte aber die letzten beiden Gastspiele in Freiburg gewinnen: 1:0 im März 2015 und gar mit 5:2 in der Vorsaison.  </pre>


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<pre>Da sich die Rheinländer mit diesen 15 Toren aber noch immer auf Augenhöhe mit den Top-Teams aus Leipzig und Hoffenheim befinden, ist die ausbaufähige Chancenverwertung natürlich nicht ausschließlich für das mäßige Abschneiden verantwortlich zu machen.  <p> Mit dieser hervorragenden Form im Rücken sowie der Tatsache, die letzten drei Dienstreisen siegreich bestritten zu haben, reist es sich natürlich erheblich entspannter ins Frankenland.  <p>  Ungeachtet dessen, dass die Gastgeber die klar tonangebende Mannschaft waren, entführte die Elf von Sandro Schwarz dank eines 1:1-Remis einen Punkt aus der Frankenmetropole. <p> Wenngleich es dem erforderlichen Neuanfang zweifelsohne dienlich ist, wenn sich die Niedersachsen von allen unwilligen Angestellten so schnell wie möglich trennen, droht so mancher der sich ankündigenden Abgänge dann doch eine bedrohliche Lücke im Kader zu hinterlassen. <p>  Nach zuvor 15 ungeschlagenen abgerissenen Pflichtspielen (14 Siege, 1 Remis) stellte sich auch das jüngste 6:0 gegen den HSV wieder einmal als die übliche leichtgängige Fingerübung heraus; abermals wurde der Besuch des siechenden Dinos für einen souveränen Kantersieg genutzt.  </pre> 


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<pre> Video: Hertha-Coach Pal Dardai nach dem 0:0 beim FC Bayern. (Quelle: YouTube/Hertha BSC)  <p> Lassen sich Rückschläge in solchen Spitzenspielen unter normalen Umständen gegebenenfalls auch einmal verschmerzen, hat hier der maue Verlauf des ersten Saisondrittels zur Folge, dass dem Vorjahresdritten jeder liegen gelassene Zähler einen schmerzhaften Stich versetzt.  <p>  Der Bundesliga-Rückkehrer aus Freiburg schlängelt sich bislang im Zick-Zack-Kurs durch die Saison: Jedes Mal, wenn sich das Team von Christian Streich geschlagen geben musste, folgte am nächsten Spieltag ein befreiender Sieg – Punkteteilungen? Fehlanzeige! <p>  Gegen die weiterhin am absoluten Limit agierende Eintracht hatte die Kraft der Bullen lediglich zu einer ordentlichen ersten halben Stunde gereicht. In der dahinplätschernden zweiten Hälfte geriet das Team hingegen nie in Verdacht, möglicherweise noch am Ausgleichstreffer interessiert zu sein. <p>  In den fünf Pflichtspielen der neuen Saison kam den Anhängern der Torschrei schon sensationelle 18 Mal über die Lippen, wofür insbesondere der 11:1-Kantersieg gegen Hastedt im DFB-Pokal verantwortlich zu machen ist.  </pre>


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<pre> Gegen den natürlich zunächst einmal auch weiterhin drohenden Abstieg dürfte zudem auch die Tatsache sprechen, dass der vom siegreichen Gastspiel in Köln berichtete Spielverlauf so ziemlich exakt der Ergebniskurve in der sich dem Ende entgegenneigenden Hinrunde entspricht.  <p> Bevor Salomon Kalou in die Rolle des Partycrashers schlüpfte, hatte das beseelte Publikum bereits die Rückkehr in den Europapokal besungen — kein Wunder, schließlich hätte der greifbare Sieg die Augsburger bis auf den vierten Tabellenplatz gespült.   <p> Hertha BSC hat von den letzten fünf Auswärtsspielen der vergangenen Saison drei verloren. Unter anderem auf Schalke mit 0:1. <p>  Wurde der Rückstand auf das oberste Drittel bereits auf vier Zähler verkürzt, ist mittlerweile auch das Polster der auf Platz vier rangierende Leipzig auf nurmehr sechs Punkte zusammengeschrumpft.  <p> Hatte die Elf von Pal Dardai ihre starke Heimbilanz vor der Länderspielpause noch gegen den deutschen Rekordmeister tapfer verteidigt (2:2), bekam ausgerechnet die Partie gegen den erklärten Erzrivalen das wohl schlechteste Heimspiel in der Amtszeit des ungarischen Trainers zu sehen.  </pre>


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<pre> Zwischenzeitlich hatten die in dieser Saison oft gehemmt wirkenden Schalker angefangen, wieder Spaß an Arbeit, Sport und Spiel zu haben. In Halbzeit zwei ging es nur noch um die Höhe des Schalker Sieges, der letztlich souverän verwaltet wurde.  <p> Bemerkenswerterweise stützt sich der aktuelle Lauf dabei zu großen Teilen auf jene Philosophie, die noch zu Saisonbeginn als überholt verworfen wurde: Auch gegen Leipzig legte das Team eine defensive Stabilität an den Tag, die durchaus an die Handschrift von Ralph Hasenhüttl erinnerte.  <p>  …Bielefeld (15) über die letzten acht Spieltage mehr Punkte ernten konnte als Leverkusen (14)? <p>  Dabei wartet die Mannschaft von Niko Kovac seit der Sommerpause sogar mit zuvor gänzlich unbekannten Qualitäten auf. Hatte sich die Eintracht im vorjährigen Herbst noch vor allem auf ihre Heimstärke berufen, wird plötzlich umso entschlossener in der Fremde gewildert.  <p> Weil die Leverkusener nach unserer Überzeugung auf einem guten Weg sind, sich in der laufenden Saison als Nummer drei der Bundesliga zu etablieren, dürfte nun auch der neuerliche Ausflug in die Coface-Arena dieser ordentlichen Serie keinen Abbruch tun.  </pre>


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